daily operation: 2008-01-02

written on a Wednesday
original file: 20080102mada
>>   random d.ope: 20040609

159 chunks of dope:

madame, monsieur, mademoiselle,
oder danke fuer all die nie gedrehten kurzfilme
wie ein aerztevideo, was dann kommt, wenn ich grad die kamera muehsam ausgerichtet habe, auf einer tafel schokolade und meinem kulturbeutel und der dvd-fernbedienung und dem ein prononomen ist verhaftet worden band, den der ernest wichner herausgbracht hat, das nur weil ich das wichtige verbindungsstueck vergessen habe, welches die kamera verbindet mit den stativ, genauergesagt, ich habe nur vergessen, nachzusehen, ob es dabei ist, also um das aufzunehmen, wie ich in der sendung ne sms schicke mit LOVE deinname dernamedesanderen an die 8888, also ich dachte ich schicke love brack und recordings an die 8888 und dann kommt sowas raus wie brack recordings 78% ihr seid ja schon ein gutes team aber was sollen die eifersuechteleien und reisst euch mal am riemen, die harmonie steht schon schlange bei euch, ich nehm das auf und schon ist das kunst, kunst im namen des augenblicks, seine dokumentation und reproduktion und reproduzierbarkeit und dadurch gleichzeitige entwertung und ueberhoehung und fetischisierung des hierundjetzt und weiterentwicklung in einem, aber pustekuchen, und selbst das aerztevideo war nur fake, nix mit loveline, du hast den geilsten arsch der welt als klingelton, jetzt kommt scooter und die kamera ist ausgegangen und alles war umsonst, die anna sagt, wareum kommst du nicht ins bett und ich sage, recht hat sie, das ist halt viva und keine kunst und es ist schon spaet genug

der literat in der spex von vor drei jahren, legitime lektuere beim kacken, sagt ich komme nicht von der sprache sondern von den bildern meiner imagination, das ist gekonntes marketing, und das mein ich nicht boese.

gut, und woher komme ich? aus einem limbo an der hippsten kreuzung der guenstigsten hauptstadt der welt, gegenueber des 23/7 getraenkeshops, trunkenheit am steuer des schicksals, koenig vom prenzlauerberg, zahlenmystik, boheme und halb siebzig mit schlucken.

auf jeden fall diesen gastfreundlichen ort aufgeladen mit der liebe seiner erhaltung, dem genuss seines panzers schale und der dankbarkeit des moments.

und dann kommt ueberraschend die dunkelheit des stromsparmodus in den augenwinkel, die wahrnehmung gerinnt fuer einen zwischenschritt zur wahrheit, ehe auch dieser tag der vernunft weichen muss. einen kleinen ausflug auf die raucherinsel noch, dann kommt der schienepflegewagen.