daily operation: 2009-03-02

written on a Monday
original file: 20090302bruck
>>   random d.ope: 20050328

159 chunks of dope:

nein, so ist das nicht, dachte bruck, ich bin nicht talentiert, habe keine besonderen faehigkeiten, da bricht keine sprache auf, keine melodien machen sich zum tragpfeiler einer gelebten melancholie, da muss kein leiden transzendiert werden, zahlen bereiten mir keine lust, es ist mir kein beduerfnis, keine mission, meine arbeit zu erledigen. die einsicht versetzte ihn in freien fall, ich weiss nicht, was mich treibt...

nein, keine asche, sagte sagte sein vater, als bruck ihm von einer fundstelle in einem buch erzaehlte, ein bruck verbrennt rueckstandslos!

die physikalische betrachtungsweise erst ermoeglichte ihm die wahrnehmung seiner umgebung, half ihm bei der konstruktion einer realitaet, mit der er umgehen konnte, in der er sich zurechtfand. er konnte zusammenhaenge formulieren, in formeln denken, dann floss alles ineinander und ohne sein zutun bekamne die dinge halt, struktur und begannen sich und ihn zu beeinflussen. ein beruhigendes gefuehl, welches ihn mit seiner grenzenlosigkeit frieden schliessen liess.

die gewebe des ganzen, die substanz, das war die mathematik, die atome und axiome, ihre aesthetik, das war fuer ihn reinheit. es verlieh dem konstrukt sinn, aus sich heraus leuchtend, da gab es nichts zu suchen und nichts zu finden. bis in die letzten konzepte ging alles auf.



wes geist
ich kind
des brot
ich brech