daily operation: 2015-12-01

written on a Tuesday
original file: 20151201
>>   random d.ope: 20130113

251 chunks of dope:

1.12.15

Soll ich wieder? Ja, ich mach's!
Jeden Tag gibts neue Zeilen.
Das ist doch um Längen besser,
als mit Schnickschnack zu langweilen.

Keine schnöde Schokolade
und nicht Plastik aus Fernost,
Handgemachte warme Worte
Mal anspruchsvoll, mal leichte Kost.

Ob für jeden einen Reim
Ob sich alle einen teilen
ob er hinkt und wankt und stolpert
oder gar die Hörer foltert
ist egal, es zählt die Geste
also freun wir uns aufs Fest, yeah!



2.12.15

Schnell, ich bin im Rückstand heute,
denn sonst denken meine Leute:
kreativ? Der tut nur so.
Und das wär ein Griff ins Klo.

Also hurtig an die Tasten
einmal kurz das Hirn belasten
in der Hoffnung, dass die Brocken
die ich gleich ihm werd entlocken

Zur Erbauung derer taugen
die nun mal in meinen Augen
die sind, für die ich das schreibe.
So, das war's und ich verbleibe,


mit freundlichen Grüßen,

frank


5.12.15

Heute geht die Tür für Ivo
auf. Doch was steht drauf?


Steigt der Druck, so hält es dicht,
wenn der Dichter auch zerbricht,
Worte halten kann er nicht,

Wo ist Anfang, wo ist Ende,
wo ist die Gedankenwende,
wo ist Raum und wo sind Wände,
wo die Herzen, wo die Hände


6.12.15

Und vom zweiten lass ichs gleiten
bis zum sechsten, dem verhexten.
Zwischendurch nur ein Versuch
Auf der Dichtung liegt ein Fluch.

Irgendwie will's nicht recht fliessen
Gedanken in die Form zu giessen
Gedanken die in Form sich giessen
Und die dann im Umkehrschluss
Für die Leser ein Genuss.


7.12.15

Heut was zeitnah für den Siebten,
den Beliebten, nie betrübten,
der gefällt uns, fällt uns in den Schoß.

Denn die Sieben, meine Lieben,
die ist magisch, sag ich.

(Nein, auf Vorrat dicht ich nicht,
eher heimlich nachträglich.
In dem kleinen schwarzen Buch
stand auch noch was drin. Ich such.)


8.12.15

Noch war ich nicht am Büchlein dran
Die Zeit, die geht so schnell voran
Mal innehalten, dann und wann
Tief durchatmen, Schultern entspann'...

Die Nacht zieht mich in ihren Bann
Ich schreib so lange ich noch kann

9.12.15

Manchmal ist das Leben löchrig,
Tagelang kein Türchen knarrt.



10.12.15

Grauer wird's und feucht und neblig
Dem Dezember wird's gerecht.
Nur das Dichten scheitert kläglich
Und das find ich eher schlecht.

Was ist los, versuch mal täglich
Zeit zu nehmen dir dafür.
Stress dich nicht, doch bleib beweglich,
und befülle uns ne Tür


14.12.15

Ein paar Tage fehlen. Fehler
muss man lieben. Sage
ich zu jedem, der in seinem Leben
fehlerfrei geblieben.


15.12.15

Halb schon rum ist der Dezember,
die Adventszeit fast vorbei.
Für was ich meine Zeit verplemper,
Erst viel zu tun, dann Feierei.

Doch nun muss ich los, roboten,
In den Startlöchern, der Tag.
Würd viel lieber bei dir bleiben,
Sachen machen, die ich mag.

Doch verzweifle nicht, ich komme
heut am Abend wieder heim.
Kümmer mich um Referate
und den Rest. Bin wieder dein.

Was steht alles auf den Listen
was muss alles noch in Kisten
warum kann ich nicht hier bleiben,
einfach nur Gedichte schreiben

Ach warum so viele Fragen
Die mich umtreiben an Tagen
Langeweile, nichts zu sagen
ist's auch schwer, wir werden's tragen


16.12.15

20.12.15

Heute, der Kalender: zwanzig.
Heute durch den Tag so: tanz ich.
Heute der Advent so: vier.
Heut das Zimmer: renovier.



22.12.15

Dieses Jahr war eher schwach
doch noch ist das Hirn hellwach
und entspringt der Brust ein Ach
schreib ich ein Gedicht und lach